Beim Schlagerspiel FC Augsburg (Platz 3) gegen TSV Haunstetten (Platz 2) in der Kreisliga schickte der BFV am gestrigen Mittwoch einen Schiedsrichter, der für einen Trainerscheinerwerb, 3 Spiele pfeifen muss. Am Anfang versuchten wir durch frühes Pressing die technisch starken FCAler nicht ins Spiel kommen zu lassen. Wir vergaben gleich eine Großchance, dann ein Pfosten- und Lattenschuß, ehe Kadem in der 4. min. endlich das Tor traf. Ein Kompliment an unsere Jungs, die bei dieser Gluthitze auf Kunstrasen immer wieder den Gegner frühzeitig anliefen und sich nach Balleroberungen mehrere Möglichkeiten erarbeiteten, die sie aber, außer dem Tor in der 22.min. wieder durch Kadem, vergaben. Die Schiedrichterbetreuerin versuchte Minutenlang sich bemerkbar zu machen, das der Schiedsrichter nicht so lang grundlos nachspielen lassen soll. Dann sprang der Ball aus ca. 3 Meter Kadem an die angelegte Hand und wieder versuchte die Betreuerin sich bemerkbar zu machen und keinen Elfer zu geben, aber sie wurde vom Schiri einfach ignoriert. Das war ein Tiefschlag, der dem FCA neuen Mut gab. In der zweiten Hälfte setzte der Gegner mehrere Konter. Da der Schiedsrichter mit der Abseitzregel auf Kriegsfuss stand waren diese brandgefährlich. Während unsere Spieler versuchten den Schiri darauf aufmerksam zu machen, spielten die FCAler einfach weiter und erzielten damit einen Treffer. Durch diese Verunsicherung wurde unser Abwehrverhalten immer schlechter und schon stand es 3:2 gegen uns. Wir mobilisierten noch einmal alle Kräfte und kreierten in der Schlussfase noch einige Möglichkeiten und eine unzahl Ecken, aber das kleine bisschen Glück zum Torerfolg war heute nicht auf unserer Seite. Die Schiedsrichterbetreuerin legte uns nahe uns schriftlich zu beschweren, das sagt alles über dessen Leistung aus. So kann man, vor allem den Jungs, den Spass am Fussball versauen.(geschrieben von Herbert)